MAINZ/FRANKFURT. Factoring wird für international tätige Unternehmen als Baustein ihrer Außenhandelsfinanzierung weiter an Bedeutung gewinnen. Diese Ansicht vertrat der Geschäftsführer der Allgemeine Kredit Coface Finanz GmbH (AKCF), Franz Michel, be ...
Private Krankenversicherung die richtige Auswahl ist eine Entscheidung fürs Leben.
In der Privaten Krankenversicherung (PKV)versichern sich in erster Linie Personen, für die keine Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) besteht. Wer mit seinem Brutto-Jahresgehalt über die sog. Beitragsbemessungsgrenze kommt (2006: 3.937,50 Euro Brutto im Monat), oder wer sich selbständig macht bzw. selbständig ist, hat die Wahl: Man kann freiwilliges Mitglied der Krankenkasse bleiben oder die Kasse kündigen und sich privat versichern. Dann sollten, jetzt oder später, auch die nicht berufstätigen Ehepartner und Kinder privat versichert werden.
Interview mit Bundesministerin Ulla Schmidt in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ).
NOZ: Frau Schmidt, Krankenkassen und der Vorsitzende des Sachverständigenrats, Eberhard Wille, erwarten schon wieder ein Defizit der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in diesem Jahr. Was tun Sie dagegen?
Ulla Schmidt: Ich teile diese Einschätzung nicht. Auf der Grundlage der jüngsten Schätzerdaten der Kassen ist wieder ein Überschuss zu erwarten. Die gesetzlichen Krankenkassen hätten zudem alle Möglichkeiten, hohe Ausgaben in diesem Jahr zu vermeiden.
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde aus den Reihen der gesetzlichen Krankenversicherung und ihrer Verbände, ich heiße Sie herzlich willkommen zum 1. Krankenkassentag des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung in den von Josef Paul Kleihues so stilvoll renovierten Räumen in einem Gebäude mit wechselvoller Vergangenheit.
Ich freue mich, dass so viele von Ihnen trotz einer kurzen Einladungsfrist den Weg hierhin gefunden haben und dieser Veranstaltung den Vorzug gegenüber konkurrierenden Terminen gegeben haben. Das ist nicht selbstverständlich. Ich weiß das zu schätzen. Ich bin besonders dankbar, dass nahezu alle angesprochenen Referentinnen und Referenten Zeit für uns freischaufeln konnten. Der Tag soll ein Erfolg werden und Vorbildcharakter für den Dialog mit den Akteuren im Gesundheitswesen haben.
Je früher der Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. In unserem Interview spricht die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt über die Einführung des flächendeckenden Mammographie-Screening und über die strukturierten Behandlungsprogramme für Brustkrebspatientinnen.
Redaktionsbüro Gesundheit: Welche Früherkennungsangebote bei Brustkrebs stellen die gesetzlichen Krankenkassen bereit, und für welche Frauen sind sie zugänglich?
Ulla Schmidt: Wir haben im Bereich der Brustkrebs-Früherkennung ein Programm, das sich an Frauen ab 30 Jahren richtet. Einmal im Jahr tastet der Arzt die Brust der Patientin ab und zeigt ihr, wie sie die Brust selbst untersuchen kann. Wenn sich ein Verdacht ergibt, wird eine Ultraschalluntersuchung oder eine Mammographie von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt. Das gilt auch, wenn es in der unmittelbaren Verwandtschaft der Patientin Brustkrebserkrankungen gibt. Oder wenn aus anderem Grund ein hohes Brustkrebsrisiko besteht.
Redaktionsbüro: Könnten Sie ein Beispiel nennen?
Rebscher: Wir können künftig Verträge abschließen, die von niemandem mehr blockiert werden können - Verträge über verstärkte Integration, über Hausarztsysteme, zur Öffnung von Krankenhäusern zur ambulanten Versorgung oder über medizinische Versorgungszentren. Natürlich kommen auch Dinge dazu, die sich aus Verbrauchersicht lohnen: Warum kann ich bei meiner gesetzlichen Krankenkasse nicht zusätzlich individuelle Leistungen versichern, bei Auslandsreisen etwa eine entsprechende Auslandskrankenversicherung.
Die Tendenz geht hin zu einem individuelleren Leistungskatalog. Der allerdings schmälert nicht den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung insgesamt, da diese Zusatzprogramme nicht die solidarische Verpflichtung berühren. Deshalb können wir jetzt mit privaten Versicherern für unsere Mitglieder gezielt sinnvolle Ergänzungstarife gestalten und anbieten.
Interview mit Prof. Dr. Gerd Glaeske, Mitglied im Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen.
Prof. Dr. Gerd Glaeske ist Mitglied im Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen und hat sich in zahlreichen Veröffentlichungen mit dem Arzneimittelmarkt auseinander gesetzt. Er arbeitet und forscht am Zentrum für Sozialpolitik an der Universität Bremen. Im zweiten Teil unseres Interviews spricht er über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln und darüber, warum die Krankenkassen künftig rezeptfreie Medikamente nicht mehr bezahlen.
Redaktionsbüro Gesundheit: Herr Prof. Glaeske, in den vergangenen Jahren sind die Arzneimittelausgaben der Krankenkassen stark gestiegen. Was wird hier im Rahmen der Reform unternommen? Ein großes Problem sind ja die so genannten Scheininnovationen - neu auf den Markt gebrachte Arzneimittel, die nur leichte Abwandlungen bereits vorhandener Mittel darstellen, für die von den Krankenkassen aber wegen des Patentschutzes hohe Preise bezahlt werden müssen.
Rede von Bundesministerin Ulla Schmidt anlässlich der ersten Lesung des GKV-Modernisierungsgesetzes im Deutschen Bundestag.
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Präsident hat die Sitzung heute Morgen mit den Worten eröffnet:
Auf uns warten intensive Arbeit und sicherlich heftige Diskussionen. Ich wünsche mir für uns alle, dass trotz aller Kontroversen Ergebnisse erzielt werden, die die gesellschaftliche Situation in Deutschland verbessern.
(Beifall bei der SPD)
Der vorliegende Gesetzentwurf zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung dokumentiert ein solches Vorgehen; denn mit ihm nehmen die Fraktionen im Deutschen Bundestag, die Regierungsfraktionen und die Opposition, gemeinsame Verantwortung wahr, um die drängendsten Probleme des Gesundheitswesens zu lösen: die Beiträge zu senken, die Ausgaben zu bremsen und die Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen zu steigern. Koalition, CDU/CSU-Fraktion, Länderregierungen und Bundesregierung haben sich der Verantwortung für eine Erneuerung des Gesundheitswesens gestellt. Das Ergebnis wochenlanger Verhandlungen, die in außergewöhnlich kollegialer und konstruktiver Atmosphäre stattgefunden haben, ist ein für alle annehmbarer Kompromiss.
Finanzentwicklung der GKV - über 1 Mrd. Euro Überschuss im 1. Halbjahr 2005
Die gesetzliche Krankenversicherung hat im 1. Halbjahr 2005 einen Überschuss von 1,033 Mrd. Euro erzielt. Der Überschuss betrug in den alten Bundesländern 491 und in den neuen Ländern 542 Mio. Euro.
Dazu erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Die Gesundheitsreform wirkt. Die Krankenkassen werden auch in diesem Jahr Überschüsse in Milliardenhöhe erwirtschaften. Die Netto-Verschuldung der gesetzlichen Krankenversicherung konnte bereits 2004 von 6 auf 1,8 Mrd. Euro zurückgeführt und wird in diesem Jahr vollständig abgebaut werden. Der durchschnittliche allgemeine Beitragssatz liegt jetzt bei 13,26 Prozent. Durch den mitgliederbezogenen Zusatzbeitrag werden die Arbeitgeber um rund 4,5 Mrd. Euro pro Jahr entlastet. Sie sind in der Pflicht, diese Verringerung der Arbeitskosten für mehr Beschäftigung und neue Arbeitsplätze zu nutzen.
Wer krank ist, geht zum Arzt. Dieser untersucht, stellt eine Diagnose und ordnet die notwendige Behandlung an. Für die Untersuchung setzt er gegebenenfalls moderne medizintechnische Geräte ein, verordnet möglicherweise erforderliche Folgebehandlungen, verschreibt [ Arzneimittel ], [ Heilmittel ] oder [ Hilfsmittel ]. In jeder der rund 172.000 kassenärztlichen und kassenzahnärztlichen Praxen kommt also ein komplexes System von Leistungen zum Einsatz, die von der gesetzlichen Krankenversicherung finanziert werden.
Für mehr Wachstum und Beschäftigung
Die Bundesregierung fördert mit all ihren Möglichkeiten das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung in Deutschland. Mehr Menschen sollen wieder Arbeit haben. Als Teil der Gesundheitsreform 2004 wurde darum im Jahr 2003 von Regierung und Opposition beschlossen, die Lohnnebenkosten zu senken. Mit der Einführung des zusätzlichen Beitragssatzes in der gesetzlichen Krankenversicherung wird das jetzt umgesetzt. Die Betriebe werden so um rund 4,5 Milliarden Euro jährlich entlastet. Das ist eine Investition der Solidargemeinschaft in die Zukunft.
Lange Zeit konnten indische Forscher in der geschlossenen Wirtschaft des Landes nur ausländische Technik nachbauen. Nun beginnt der Westen, sich für indische Erfindungen zu interessieren.
Interview mit Ingward Bey, FZ Karlsruhe
- Köln 08.06.2006. Das Vertrauen der Bundesbürger in die
Gesundheitspolitik nimmt auch in Zeiten der Großen Koalition weiter
dramatisch ab: Nicht einmal mehr jeder Dritte (29%) traut der Politik
noch zu, die gesundheitliche Versorgung der Bevölker ...
- Bonn/Berlin - Erst 2004 gab es eine ?Jahrhundertreform? (Horst Seehofer) in der Gesundheitspolitik. Auf dem jetzt in Magdeburg beginnenden 109. Deutschen Ärztetag wird der anhaltende Reformbedarf des Systems wieder eine wichtige Rolle spielen. ?Ärztet ...
- Düsseldorf - Dr. Roland Delbos ist in den Beirat der PHTS Telemedizin berufen worden und übernimmt ab sofort den Vorsitz des Gremiums.
Der ausgebildete Jurist ist als selbständiger Unternehmens- und Managementberater in der Versicherungswirtscha ...
- Trotz anhaltend niedrigem Zinsniveau ist eine solide Finanzierung die Grundlage für den Hauskauf oder die Renovierung, wenn das Eigentum nachhaltig gesichert sein soll. Eine unabhängige Beratung zu Grundlagen der Immobilienfinanzierung erhalten alle I ...
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RAL-Gütezeichen setzt Maßstäbe fürs Energie sparende Bauen
Wo die Preise für Strom und Heizung unaufhaltsam steigen, wächst auch das Interesse am besonders Energie sparenden Bauen. Einen einfachen ...
- Stuttgart/Paris - Der IT-Dienstleister NextiraOne hat von Alcatel mehrere Preise als Anerkennung für die stark zunehmenden Implementierungen von IP-Telefonielösungen bei seinen europäischen Kunden erhalten.
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